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Firma DESTRA
Umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung
Inhaber: Herr Mike Tralls
Bismarckstraße 18 A
D-02826 Görlitz
Tel.: +49 3581 / 421036
Fax.: +49 3581 / 421032
service@kammerjaeger-shop.eu
St.Nr : 207/282-03138
USt.ID.Nr: DE-221580215
Kostenlose Hotline:
0800 800 87 78
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Viele Formen von Lebendfallen locken Mäuse, Ratten und Marder in einen Käfig, der beim Betreten die Eingangsöffnung verschließt. Der Auslöser kann mechanisch oder elektronisch sein, es gibt aber auch Fallen, die es den Tieren nur ermöglichen, den Eingang in eine Richtung zu erreichen. Es ist wichtig, die Tiere sehr schnell wieder freizulassen, um den Tod durch Stress zu vermeiden. Diese Lebendfallen werden bei entsprechend ausgebildeten Schädlingsbekämpfern angeboten.
Auch können z.B. Mäuse aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Intelligenz in Reusenfallen oder Massenfallen leicht gefangen werden, bei denen der Eingang bzw. Ausgang von innen her geringfügig aufwendiger zu passieren ist als alternative Wege, die jedoch nicht aus der Falle hinaus führen. Hier wird die Maus nicht durch Gewalt zurück gehalten, sondern durch ihren eigenen Eindruck, der tatsächliche Ausgang sei keiner. Sofern Mäuse nur einmal in eine solche Falle kommen, haben sie keine Gelegenheit, durch Versuch und Irrtum zu lernen. Die Reusenfalle ist in Form eines kleinen Körbchens (oder in Schachtelform) gebräuchlich, das umgedreht auf der Öffnung liegt und ein mit Drähtchen versehenes Loch aufweist. Die Passage durch dieses Loch hinein erscheint der Maus einfach, da die Drähtchen nach innen gebogen sind und somit eine ihr bekannte Form bilden. Es wäre der Maus auch durchaus möglich, wieder heraus zu gelangen, aber angesichts der nun verändert erscheinenden Form präferiert sie die Nagetätigkeit an den Maschen des Körbchens. Siehe auch: Nagerbox bzw. Nagerköderstation.
Bestens geeignet z.B. auch die robuste Kastenfalle. Maße dieser Falle ca. 30 cm breit, ca. 30 cm hoch, ca. 150 cm lang, senkrechte Fallklappen-Falle zum Lebendfang, Kastenfalle aus solidem Drahtgitter. Drahtstärke ca. 2mm, Maschengröße ca. 25x25 mm, pulverbeschichtet. Diese Falle ist auch bestens zum Einfangen Ihrer entlaufenden Haustiere und Wildtiere geeignet z.B. Katzen, Kaninchen, Hasen, Fuchs, Waschbär, Marder und Wiesel. Durchlauffalle ( 2 Einläufe ) mit Trittbrettauslösung. Wird die Wippe im inneren der Falle berührt, fallen die Fallklappen zu . Durch Feststellen einer Seite kann diese Falle auch zum einseitigen Fang eingesetzt werden. Beköderungs-/Fanganleitung wird mitgeliefert. Kleine aber nicht unwesentliche Helfer: Die Wippe ist zusätzlich mittig mit einem Köderloch versehen zur besseren Aufnahme der Köder. An den Fallklappen ist jeweils ein Drahtstift angebracht, diese erleichtern das Öffnen der Falle bzw. das Hochstellen der Klappen. Der oberhalb der Falle angebrachter Griff, erleichtert den Transport der Falle, besonders natürlich mit Inhalt. Ein zusätzlicher Rahmen an den Enden der Falle erhöht die Stabilität der Falle und schützt diese zusätzlich vor Transportschäden. Fallen, die Tiere lebend fangen, haben den Vorteil, dass man Tiere, die man nicht fangen wollte, geschützt sind oder der Schonzeit unterliegen, wieder freilassen kann.
Jungfuchs-Fangkörbe sind z.B. für den Lebendfang gesamter Gehecke geeignet. Bei der erfolgreichen Regulierung von Fuchspopulationen ist diese Falle einfach nicht mehr wegzudenken. In der Praxis werden 2 bis 3 Einheiten hintereinander "gesetzt" und miteinander verbunden. Da jede Einheit zwei Klappen besitzt, erreicht man hierdurch ein Reusenprinzip, welches den Fang des gesamten Geheckes erlaubt. Bei unebenem Gelände sind die verschiedensten Kombinationsmöglichkeiten möglich. Die Falle muß lichtdicht, aber atmungsaktiv abgedeckt werden. Durch seine offene stabile Konstruktion ist der Fangkorb auch als Fangschußkorb sehr gut geeignet. Leichte Konstruktion aus mehrfach verzinktem Drahtgeflecht.
Bitte beachten Sie auch immer alle gesetzlichen Bestimmungen. Fallen gehören aufgrund der Verletzungsgefahr generell nicht in Kinderhände! Empfohlene Köder für Marder u. Iltis: frisches rohes Ei, Fleischstücke von Haar- und Federwild, Rosinen, Obst Empfohlene Köder für Katzen: Räucherfisch und Fleisch Falle in der Nähe von Futterstellen, Strohhaufen, Holzstößen, Hühnerställen sowie entlang von Zäunen und Mauern plazieren! Wichtig; Geruch von Menschen durch berühren der Köder vermeiden!Allgemeine Hinweise zum Umgang mit Ködern: Ködermittel z.B. gegen Ratten verfügen über die unterschiedlichsten Wirkstoffe (mit entsprechend variabler Wirkungssicherheit) und sind als Lockstoffe keinesfalls gleichermaßen attraktiv. Hinzu kommt, dass einzelne Rattenfamilien durchaus eigene Geschmacksvorlieben entwickeln können. Als Nahrung sehen Ratten beispielsweise Getreide sowie Lebensmittel tierischer und pflanzlicher Herkunft an. Gern wird gegartes o. rohes Fleisch angenommen, auch Wurst, Fisch, Aas und sogar tote Artgenossen. Die Auswahl eines Köders ist daher am Nahrungsangebot im Habitat auszurichten. Da Ratten einen hochentwickelten Geruchs- und Geschmackssinn haben, muss insbesondere beim Vorhandensein reichlicher Futteralternativen mit Ködern gearbeitet werden, die einen hohen Nährwert haben und sich durch große geschmackliche Attraktivität auszeichnen. Dabei zeigen die Tiere eines Rudels häufig sehr unterschiedliche Fressgewohnheiten: Einige nehmen einen schmackhaften Köder schon am ersten Tag nach Auslage an, andere nach einigen Tagen und besonders vorsichtige Tiere erst nach ein bis zwei Wochen. Der Köder muss daher wenigstens zwei Wochen kontinuierlich ausliegen. Inzwischen zeigen Ködermittel der ersten Generation von Blutgerinnungshemmern nicht immer befriedigende Wirkung, weil zumindest ein Teil der Rattenpopulation ihnen gegenüber widerstandsfähig geworden ist. In besonders schwierigen Fällen sollte man daher auf den Wirkstoff Difenacoum zurückgreifen, welcher bei Mäusen und Ratten bereits nach einmaliger Aufnahme die Blutgerinnung hemmt und den Tod der Nager innerhalb von wenigen Tagen herbeiführen kann. Siehe auch unter: Finicon Probloc Dife. Es kann allerdings sein, dass „verwöhnte“ Ratten diesen Blockköder nicht annehmen. Falls dies zutrifft, müssten Sie zunächst anhand von unbegifteten Ködern ausprobieren, welche Geschmacksrichtung „Ihre“ Ratten bevorzugen. Dann können Sie eventuell einen Köder selbst herstellen, wobei „Difenacoum - 0,25 % flüssig“ als Aktivsubstanz einzumischen wäre. Köder sollten nicht mitten im Raum, sondern immer an den Wänden ausgelegt werden. Es ist zweckmäßig, einen gewissen Sichtschutz anzufertigen, weil Ratten sich beim Fressen gern unbeobachtet fühlen. Man kann beispielsweise ein größeres Stück Karton an die Wand anlehnen oder ein breiteres Brett verwenden. Wichtig ist, dass die Tiere hinter diesem Schutz genügend Platz finden. Entsprechendes Produkt aus dem Fachhandel: Köderbox. Die Wahrscheinlichkeit eines raschen Tilgungserfolges steigt mit der Zahl der Köderstellen. Eventuell wäre auch in Erwägung zu ziehen, zeitgleich unterschiedliche Ködermittel einzusetzen, wobei darauf zu achten ist, dass diese auch jeweils verschiedene Wirkstoffe aufweisen. Aktivsubstanzen in Rattenködern sind beispielsweise Brodifacoum, Bromadiolon, Coumatetralyl, Difenacoum, Difethialon, Flocoumafen und Warfarin. Bevor Sie gegebenenfalls einen (oder mehrere ) neue Köder kaufen, schauen Sie sich bitte den Packungsaufdruck der bereits verwendeten Mittel an und setzen Präparate, die den selben Wirkstoff enthalten, tunlichst nicht nochmals ein. Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung und schützen Sie das Mittel vor dem Zugriff Unbefugter bzw. Kindern.